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Vortragsankündigung

Der Geopark Ries, die Freunde des RiesKraterMuseums und die Gemeinde Mönchsdeggingen  laden herzlich zum Vortrag ein:

- „Die Ergebnisse der neuen Mondmissionen - Was haben wir seit Apollo gelernt?“ von
  Prof. - Dr. Harald Hiesinger von der Universität Münster
- Am Sonntag, den 17.10.2021 um 18 Uhr
- In der Turnhalle der Grundschule Mönchsdeggingen
- Eintritt frei
- Für die Veranstaltung gelten die 3G-Regeln

Prof. Dr. Harald Hiesinger von der Universität Münster wird ab 18.00 Uhr in der Turnhalle der Grundschule Mönchsdeggingen zum Thema „Die Ergebnisse der neuen Mondmissionen-
Was haben wir seit Apollo gelernt?“ referieren und dabei u.a. neue, spektakuläre und hochaufge-löste Bilder des Mondes präsentieren.

Der Mond ist einer der wichtigsten planetaren Körper, um die geologischen Prozesse im gesamten Sonnensystem richtig verstehen zu können. Teleskopische Beobachtungen, Messungen von Raumsonden im lunaren Orbit, Erkundung der Mondoberfläche mit Menschen und Robotern und die Analyse der Mondproben sind unsere wichtigsten Informationsquellen zum Testen und Entwickeln von Hypothesen und Modellen, die dann auch auf andere planetare Körper angewendet werden können. So besitzen wir heute exzellente Daten über die Geologie, Geochemie, Mineralogie, Petrologie, Chronologie und den inneren Aufbau des Mondes. Die Daten belegen, dass der Mond ein komplexer differenzierter Körper mit überragender Bedeutung für unser Bild des Sonnensystems und der planetaren geologischen Prozesse ist. Der Vortrag wird auf die Geologie des Mondes eingehen und die neuesten Ergebnisse der amerikanischen Lunar Reconnaissance Orbiter Camera (LROC) präsentieren.

Diese Mission umkreist den Mond in ca. 50 km Abstand und liefert hochauflösende Bilder, in denen geologische Strukturen von weniger als 1 Meter sichtbar sind.

Die besonderen Beziehungen des Donau-Ries-Kreises zum Mond gehen schon auf die 70er des letzten Jahrhunderts zurück. Im August 1970 trainierten die Astronauten der Apollo 14- und 17-Missionen in den Steinbrüchen des Nördlinger Rieses zur Vorbereitung ihrer geologischen Untersuchungen des Mondes. Zudem ist eine der größten Impaktbreccien (Einschlagsgesteine) des Mondes im Nördlinger RiesKrater Museum ausgestellt. Auch in jüngerer Zeit bestehen diese Verbindungen fort, so besuchte erst 2015 das Science Team der LROC den Rieskrater und das RiesKraterMuseum.

Prof. Harald Hiesinger ist Direktor des Institutes für Planetologie in Münster mit dem Forschungsschwerpunkt: “Geologische Entwicklung der terrestrischen Planeten und Monde; Planetare Prozesse“ und unter anderem auch als wissenschaftlicher Berater für die NASA tätig.

Rieser Heimatpreis an die Freunde des RiesKratermuseums am 24. September 2021 übergeben.

Von links nach rechts: Ralf Barfeld, Drau Dr. Kavasch, Dr. Oliver Sachs

Prof. Dr. Kai Wünnemann

Laudatio von Prof. Dr. Kai Wünnemann, der Leiter der Abteilung Impakt- und Meteoritenforschung am Museum für Naturkunde in Berlin:

"Als ich vor ca. 25 Jahren zum ersten Mal ins Ries gekommen bin haben mich zwei Dinge in positiver Hinsicht überrascht: zum einen, hatten ich mir den Krater natürlich ganz anders vorgestellt. Ich hatte irgendwie nicht mit so einer wunderschönen, grünen und fruchtbaren Kultur- und Naturlandschaft mit wunderschönen Dörfer, Städten und vor allem auch nicht mit so einer spannenden Historie gerechnet. Zum anderen hat mich noch viel mehr in Erstaunen versetzt, wie verbunden und zurecht Stolz die Menschen in der Region, die Rieser, nicht nur auf ihre Geschichte und Tradition sind, sondern wie sehr ihnen auch die einzigartige geologische Geschichte, nämlich der Einschlag eines Asteroiden vor 15 Mio Jahren, vertraut ist. Über die Jahre bin ich nicht nur immer wieder zu Forschungszwecken, für wissenschaftliche Tagungen und für Exkursionen mit Studenten ins Ries gekommen, sondern auch um öffentlichen Vorträgen zu halten, zu denen mich die Freunde des Rieskratermuseum eingeladen haben. Dabei bin ich immer wieder auf eine unglaublich interessierte und begeisterungsfähige Öffentlichkeit gestoßen. Diese Verbundenheit mit der besonderen geologischen Geschichte, die ich hier quasi an jeder Ecke spüre, egal mit wem ich rede, ob es der Gastwirt oder Restaurantbesitzer ist, wie erst gestern geschehen, der Landwirt, der auf seinen Feldern Messungen durchführen lässt, oder auch die ansässigen Firmen, die Zugang zu Steinbrüchen bereitwillig gewähren. Die Identifikation mit dem Rieskrater ist Ausdruck einer Heimatverbundenheit, die maßgeblich durch die vielzähligen Aktivitäten der Freunde des Rieskratermuseum gefördert wurde und, der sich in unvergleichlicher Weise darum verdient gemacht hat das Wissen zum Rieskrater in die Bevölkerung zu tragen, die Erforschung des Rieses zu unterstützen und natürlich das fantastische Rieskratermuseum zu unterstützen z.B. durch den Zukauf von wissenschaftlich wertvollen Objekten.

Auch wenn es vermutlich gar keiner Erläuterungen bedarf, will ich dennoch kurz darauf eingehen, dass das Nördlinger Ries von unschätzbarer Bedeutung für die Erforschung von Einschlagprozessen in der Erdgeschichte ist. Auch wenn die schiere Gewalt eines solchen Ereignisses bei den meisten bereits Faszination auslöst, möcht ich nicht unerwähnt lassen, dass die Fragen da hinter noch viel weiterreichender sind. Sogenannte Impakte, also Einschläge von Asteroiden oder wie die Urväter dieses Forschungsfeldes gesagt haben, Aufsturzereignisse, sind der wichtigste Prozess, der die Entstehung und Entwicklung der Planeten, insbesondere natürlich auch der Erde, und den Beginn und die Evolution des Lebens geprägt hat. Viele von Ihnen verbinden vermutlich mit dem Einschlag eines Asteroiden außer dem Rieskrater, vor allem das Aussterben der Dinosaurier. Auch wenn solche Ereignisse zunächst katastrophale Auswirkungen auf die Umwelt hatten, so haben sie zumeist langfristig sich positiv ausgewirkt. Vermutlich würden wir hier heute nicht sitzen, wenn Kollisionen von Asteroiden nicht erst Bedingungen auf der Erde geschaffen hätten, die Leben ermöglichen oder wenn durch einen großen Einschlag nicht die Dominanz der Dinosaurier beendet worden wären. Auch die Entwicklung hier im Ries hätte ohne das Einschlagereignis vermutlich einen ganz anderen Verlauf genommen. Die Furchtbarkeit der Böden, das günstige Mikroklima aufgrund der Kessellage, die schon früh die Besiedlung der Region seit der Jungsteinzeit begünstigt haben, und ich möchte persönlich dem gerne das gute Essen und Bier und netten Menschen hinzufügen, und viel andere Dinge mehr sind letztendlich das Resultat des Asteroideneinschlages, der vor 15 Mio Jahren stattgefunden hat, an damit der Anfang einer Erfolgsgeschichte war.

Aber was erzähle ich Ihnen. All dies ist ihnen natürlich längst bekannt und das ist vermutlich so, weil engagierte Bürger sich im Verein der Freunde des Rieskratermuseum vor über 30 Jahren zusammengefunden und maßgeblich dazu beigetragen haben, dass das Wissen um diese einzigartige Kulturlandschaft und die Zusammenhänge zwischen Kultur, Geschichte und Geologie in die Bevölkerung getragen werden. Ich kann hier nur einige Bespiele nennen, die vielleicht aus der Vielzahl von Aktivitäten der Freunde des Rieskratermuseums in den letzten 30 Jahren herausragen.

Der Verein Freunde des Rieskratermuseums Nördlingen hat über die Zeit zahlreiche öffentliche Vorträge von hochrangigen Experten zum Thema Geologie des Rieses und zur Impakt Forschung vorbereitet, organisiert und durchgeführt. Stellvertretend für die Vielzahl von Vortragenden möchte ich meine Kollegen Professor Dieter Stöffler, Professor Wolf-Uwe Reimold, Professor Jan Lange, und Professor Harald Hiesinger nennen. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe wurde ein wichtiger Wendepunkt durch den Vortrag „Geoparks– nachhaltige Regionalentwickung oder Geologie ohne Grenzen?“ von Frau Dr. Mattig, Mitglied der Zertifizierungskommission Nationaler Geoparks, 2007 eingeleitet. Das Ries ist längst als Nationaler Geopark etabliert und der nächste Schritt auch UNESCO Geopark zu werden steht hoffentlich unmittelbar bevor.

Das wissenschaftlich-kulturelle Leben des Vereins wurde auch immer wieder durch Exkursionen für die Mitglieder und Interessierte Laien gefördert. Bis heute werden Exkursionen zur Ries-Geologie angeboten und durchgeführt, aber auch größere Exkursion führten zum Beispiel unter der fachkundigen Leitung von Professor Dr. Jan Lange in das Fundgebiet der Moldavite, geschmolzenes Gestein aus dem Ries, die bis nach Tschechin ausgeworfen wurde. Nicht unerwähnt bleiben soll in diesem Zusammenhang auch der Beitrag des Vereins zur Vernetzung von Geologie und Wirtschaft, z.B. hat die Firma Märker Zement oftmals ihre Tore für den Förderverein geöffnet, um den einmaligen Betriebssteinbruch besichtigen zu können.

Eine wichtige Errungenschaft durch den Verein war auch der Aufbau einer wissenschaftlichen Bibliothek zwischen 2007 und 2016. Zahlreiche Schenkungen von Einzelveröffentlichungen und Büchern bedurften der Katalogisierung und Archivierung. Der Verein finanzierte hierfür wissenschaftliche Mitarbeiter, die die vorhandene Literatur nach wissenschaftlichen Kriterien kategorisierten. Die Bibliothek wurde inzwischen an die städtische Bibliothek der Stadt Nördlingen angegliedert, so dass heute Wissenschaftler und Wissenschaft-Interessierte über Schlagwortfunktionen für sie relevante Literatur studieren können.

Um die Fördermöglichkeiten des Vereins zu verbessern wurde 2010 die Idee geboren, für das Museum eine Stiftung zu gründen. Hierzu wurden in mühevoller Kleinarbeit die am Museum vorhandenen Fossilbestände der sogenannten Frickhinger Stiftung zunächst katalogisiert und bewertet. In Abstimmung mit der Stadt Nördlingen und der Familie Frickhinger wurden anschließend solche Fossilstücke, ohne Bezug zum Ries und eher geringer wissenschaftlicher Relevanz, durch den Verein veräußert. Im Jahr 2015 war dann endlich der finanzielle Grundstock zur Gründung der Stiftung gelegt.

Ebenfalls vom Verein initiiert wurde eine lange Nacht des Museums, die erstmals im Jahr 2012 stattgefunden hat. Unvergessen bleibt dabei die lange Nacht aus dem Jahr 2013. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand dabei der Mond. Mit Live-Schaltungen zur Volkssternwarte nach München wurden in Echtzeit hochaufgelöste Bilder der Mondoberfläche auf eine Großbild-Leinwand übertragen. Die Bilder wurden vor Ort vom Mond- und Mars-Spezialisten Prof. Dr. Harald Hiesinger (Planetologie - Universität Münster) kommentiert. In weiteren Übertragungen wurden „deep-sky“- Objekte avisiert und vom Münchner Astronomen Martin Elsässer erläutert. Ganz entscheidend zum Gelingen dieser Veranstaltung hat das Vereinsmitglied, Herr Diplom-Ingenieur Gerald Kalthof beigetragen, der sich um die technische Umsetzung der Liveübertragung gekümmert hat.

Herr Kalthof ist übrigens nur ein Beispiel für die außergewöhnliche Leistungsbereitschaft der Mitglieder, um Ries und Kosmologie publik zu machen. In diesem Zusammenhang müssen auch die Aktivitäten eines weiteren Vereinsmitgliedes, Herrn Uwe Bahadir, gewürdigt werden. Herr Bahadir beschreibt in seinen regelmäßigen Kolumnen für die Rieser Nachrichten bis heute eindrucksvoll kosmologische Prozesse und Ereignisse. Er hat damit eine große Anhängerschaft im Ries gefunden, seine Artikel werden hochgelobt.Daneben hat der Verein zahlreiche weitere Aktivitäten wie zum Beispiel die Organisation und Durchführung von Stein-Flohmärkten initiiert, um die nötigen finanziellen Mittel für seine zahlreichen Aktivitäten zu generieren. Ein Gemeinschaftsprojekt des Vereins war die Erstellung eines Suevitwürfels, ein Kubus mit einer Kantenlänge von ca. 5 cm. Dieser wurde mit einer Infoplakette über dessen Entstehung versehen und ein Echtheitszertifikat, unterschrieben vom damaligen Oberbürgermeister, versehen. Besonders hervorgehoben hat sich bei diesem Projekt der langjährige Schatzmeister Walter Lang. Der Würfel wurde mehrere 1000mal verkauft. Anfragen erreichten den Verein unter anderem aus Australien und den USA, in die dann tatsächlich auch Würfel verschickt wurden.

Der Verein hat auch immer wieder die Beschaffung von Infrastruktur für das Museum und den Ankauf von wissenschaftlichen Objekten finanziert vor allem verschiedener Meteoriten, z.B. Neuschwanstein I, Zagami oder Fragmente des Meteoriten Renchen, der erste beobachtet Fall in Baden-Württemberg. Besonders ragt aber die Spendenaktion auf Initiative des Vereins heraus, den Stubenberg Meteoriten für das Museum zu sichern. Dank der großzügigen Unterstützung verschiedener Sponsoren und Privatpersonen war es möglich diesen 2016 in Niederbayern gefallenen Meteoriten als vollständig erhaltenen Meteoriten der Sammlung des Museums hinzuzufügen. So konnte verhindert werden, dass der Meteorit womöglich zerteilt und stückweise verkauft wird. Für die Erforschung ist es besonders wichtig, dass solche Objekte für die Öffentlichkeit zugänglich sind, eine Voraussetzung für die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen, da sonst eine Reproduzierbarkeit von Daten nicht gegeben ist, wenn das Forschungsobjekt nicht Bestandteil einer öffentlichen Sammlung ist. Der Erwerb solcher Objekte ist daher für die Nachwelt und zukünftige Forschung von großem Wert.

Letztendlich wäre die Erfolgsgeschichte des Vereins mit all den genannten und vielen ungenannten weiteren Aktivitäten ohne die Mitglieder, die sich ehrenamtlich engagieren, nicht möglich. Ganz besonders möchte ich aber die ausgezeichnete Arbeit der drei bisherigen Vorsitzenden hervorheben, der Gründungsvater Dr. Kavasch, der Diplomgeologe Ralf Barfeld, mit dem und seiner Frau Gisela Poesges mich eine über vielen Jahren in denen ich jetzt schon ins Ries komme, gewachsene enge Freundschaft verbindet, und, seit 2017, Dr. Oliver Sachs, der durch die Vorstandsmitglieder Thomas Kurtz 2. Vorsitzender, Walter Lang, Schatzmeister, und Fritz Seifert, Schriftführer unterstützt wird.

Zum Abschluss möchte ich noch einmal meine Bewunderung für Verdienste des Vereins um die Rieser Kultur- und Naturlandschaft, aussprechen. Ich persönlich empfinde es als großes Privileg als Wissenschaftler an der Erforschung des Rieses mitwirken zu dürfen. Um so mehr bewundere ich das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder des Vereins, wodurch auch meine Arbeit in vielerlei Hinsicht unterstützt wurde, vor allem aber hat es dazu beigetragen, das Wissen über den Einschlagkrater und die vielfältigen kulturellen, historischen, wirtschaftlichen ökonomischen und naturwissenschaftlichen Zusammenhänge auf eine breite öffentliche Basis zu stellen. Forschung und Wissenschaft und der damit verbundene Fortschritt kann nicht ohne Akzeptanz einer breiten Öffentlichkeit existieren. Die Freunde des Rieskratermuseums helfen den Wissenschaftler ihre Elfenbeintürme zu verlassen, mit einem breiten öffentlichen Publikum in Dialog zu treten und durch direkte Beteiligung im Rahmen von Bürgerwissenschaftsprojekten zu integrieren.

Liebe Freunde des Rieskratermuseums, danke dass es euch gibt, danke für Arbeit und Unterstützung, ihr habt euch in herausragender Weise um das Ries verdient gemacht, weiter so. Meinen Glückwunsch für diese mehr als verdiente Auszeichnung.

Die Zufriedenheit der Mitgliederversammlung kam durch einstimmige Vorstands-, Kassenprüfer- und Beiratswahl bzw. – wiederwahl zum Ausdruck. Unser Oberbürgermeister David Wittner übernahm hier freundlicherweise die Funktion des Wahlleiters." Text veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Laudators.

Weiteres zur Preisverleihung können Sie bei Donau-Ries-Aktuell nachlesen.

 

How To Photograph The Moon: Ultimate (UPDATED) Guide

Einen ultimativen Führer über das erfolgreiche Fotografieren des Mondes sowie Astrofotografie bietet die Website https://nightskypix.com/ von Carlo Piscioneri.
Die Website widmet sich allen Aspekten der Astro- und Nachtfotografie.

Den Link zur Mondfotografie finden Sie hier...

Abbildung: nightskypix.com
 
Ständige Beobachtung des Nördlinger Himmels

Seit kurzem befinden sich 2 hochwertige Kameras auf dem Dach des NördlingerRiesKraterMuseums. Darauf sind 2 Fish-Eye-Objektive installiert, mit denen ständig der Nördlinger Himmel beobachtet wird. Eine der Kameras liefert jede Minute ein aktuelles Farbbild des gesamten Himmels mit zusätzlichen Informationen wie etwa Auf- und Untergangszeiten von Sonne und Mond. Wenn Sie also - vor Ort oder aus der Ferne - wissen wollen, wie der Himmel über dem Ries aussieht: ein Klick genügt.

Die zweite Kamera ist sehr lichtempfindlich und nimmt nachts den Himmel in kurzer Folge in Schwarz-Weiss auf. Eine spezielle Software erkennt schnelle und helle Objekte und zeichnet ihre Spur auf. Damit sollte den Beobachtern
- zumindest bei Nacht und klarem Himmel - keine größere Sternschnuppe und erst recht kein Meteor mehr entgehen. Die Bilder werden ausgewertet und interessante Aufzeichnungen im Museum und auf dessen Website gezeigt.
www.rieskratermuseum.de

   
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