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Der Meteoritenraum

 

Der Meteoriten-Raum ist ein einzigartiger Erlebnisraum für ein breites Publikum aller Altersgruppen.
Herzstück ist der von uns erworbene Stubenstein-Meteorit, der in einer holographischen Vitrine inszeniert ist. Diese gewährt unter anderem Einblicke in das Innenleben, ohne das Exponat dazu anschneiden zu müssen.
Der Meteorit liefert auch die Geschichte für die immersive Video-Installation, die regelmäßig nach einem Countdown startet. Durch spannendes Storytelling werden beim Besucher Emotionen geweckt, die ihn den Meteoriten-Raum noch lange nachwirken lassen.
Der Meteoriten-Raum kann in bestehende Museen, Ausstellungen und Sammlungen integriert werden – oder als schlüsselfertige Roadshow auf Tour gehen.
Das Konzept ist weltweit einzigartig – und dazu da, eine grundlegende Faszination für die Wissenschaft zu entfachen.
Eigentlich sollte dieser Raum zusammen mit dem Stubenberg durch verschiedene Museen in Bayern als ein Botschafter für das RiesKraterMuseum, Nördlingen und den Landkreis mit dem Geopark Ries geschickt werden.

Unser Verein hat aktiv an der an der Verwirklichung des Meteoritenraums mitgewirkt. Wir konnten einige Sponsoren für die Realisierung des Projekts finden. Wir haben die CT-Untersuchungen finanziert, wodurch der holografische 3D-Film erst ermöglicht wurde. Ein zersägen des Meteoriten konnte damit vermieden werden.
Alleiniger Sponsor für die Hologramm-Vitrine  mit 10.000 € war die Bayerische Sparkassenstiftung.
Ein Video zum Meteoritenraum finden sie hier oder klicken Sie auf eines der Bilder.
Ausführliche Informationen zum Stubenberg-Meteoriten finden Sie auf unserer Website
www.der-stubenberg.de

Bilder: die filmigraphen.de (Screenshots aus dem Video)

Zu dem Meteorit Stubenberg hat der Verein bei dem Kaufpreis noch das originale Einschlagloch mit dem Tannenzweig, den der Meteorit bei seinem Sturz auf Bayern abgeschlagen hat mit herausgehandelt. Der Tannenzweig ist das erste „irdische“, was der Meteorit getroffen hat. Der Zweig fiel dann auf das Einschlagloch, wodurch es verdeckt wurde. Die Fundsituation wurde vollständig dokumentiert und in der Fachliteratur publiziert. Für die langfristige Fixierung und Konservierung des Einschlagloches stehen die Freunde des RiesKraterMuseums derzeit mit der bodenkundlichen Abteilung des Landesamtes für Umwelt in Bayern in Verbindung. Wir hoffe sehr, dass die die Konservierung übernehmen können.
Der mittlerweile vertrocknete Tannenzweig gilt als nicht konservierbar. Trotzdem sollte es Ziel sein, dieses einzigartige „Triptychon“ der Nachwelt zu erhalten. Eine Möglichkeit ist es, den Zweig in eine etwa 1 x 1 m große Platte aus hochwertigen, alterungsbestänigem Kunstharz einzugießen, wodurch der Zweig samt den Nadeln langfristig erhalten werden kann. Die von der Spezialfirma veranschlagten Kosten belaufen sich auf rund 2000 Euro möglicherweise auch etwas mehr, wenn die „Scheibe“ 4 oder 5 cm dick wird. Derzeit wird versucht, Sponsoren für dieses Projekt zu gewinnen. Im nächsten Jahr soll dann in dem geplanten Festakt dieses einmalige Triptychon der Sammlung des Museums überreicht werden.

   
Ständige Beobachtung des Nördlinger Himmels

Seit kurzem befinden sich 2 hochwertige Kameras auf dem Dach des NördlingerRieskratermuseums. Darauf sind 2 Fish-Eye-Objektive installiert, mit denen ständig der Nördlinger Himmel beobachtet wird. Eine der Kameras liefert jede Minute ein aktuelles Farbbild des gesamten Himmels mit zusätzlichen Informationen wie etwa Auf- und Untergangszeiten von Sonne und Mond. Wenn Sie also - vor Ort oder aus der Ferne - wissen wollen, wie der Himmel über dem Ries aussieht: ein Klick genügt.

Die zweite Kamera ist sehr lichtempfindlich und nimmt nachts den Himmel in kurzer Folge in Schwarz-Weiss auf. Eine spezielle Software erkennt schnelle und helle Objekte und zeichnet ihre Spur auf. Damit sollte den Beobachtern
- zumindest bei Nacht und klarem Himmel - keine größere Sternschnuppe und erst recht kein Meteor mehr entgehen. Die Bilder werden ausgewertet und interessante Aufzeichnungen im Museum und auf dessen Website gezeigt.
www.rieskratermuseum.de

   

Größter Deutscher Steinmeteorit in Blaubeuren gefunden

Der bislang größte in Deutschland entdeckte Steinmeteorit hat jahrzehntelang unerkannt in einem Garten in Blaubeuren herumgelegen. Dort hatte ihn ein Gartenbesitzer schon vor 30 Jahren beim Graben in seinem Garten gefunden. 25 Jahre lang lag das Fundstück als Dekoration auf seiner Wiese, 5 weitere Jahre im Keller in einem alten Kleiderschrank.

Im Januar 2020 wollte der Finder beim Entrümpeln des Kellers den Stein wegwerfen. Doch die merkwürdige Farbe des Fundstücks passte gar nicht zu den Steinen, die in der Umgegend zu finden waren.

Also wandte er sich an den Fachmann Dieter Heinlein vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Heinlein hielt das 20g schwere Bruchstück, das ihm zugeschickt wurde zunächst für Eisenerz, doch bei weiterer Untersuchung stellte es sich als Meteoritenbruchstück heraus. 3 weitere Labors bestätigten das Ergebnis.

Mit einem Gewicht von 30,26 kg ist der Meteorit Rekordhalter in Deutschland. Zweitgrößter Fund ist der "Benthullen"-Meteorit, der bei Oldenburg gefunden wurde, er wiegt 17,25 kg. Das Fundstück wurde nach der Stadt Blaubeuren benannt. Es wird wird derzeit im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren ausgestellt, wo es bis zum 25. Oktober 2020 zu besichtigen ist. Einen ausführlichen Artikel finden Sie auf der Website des DLR hier ...

Bild: Gabriele Heinlein

 

 

Impressionen von der Münchner Mineralienmesse 2019 und der Stand der Freunde des RiesKraterMuseums

 

 

Das denkwürdige Zusammentreffen zweier Weltraumreisender

Charles Moss Duke, Jr. (auch "Charlie Duke") war der zehnte Mensch auf dem Mond!

1972 war er mit 36 Jahren nicht nur der jüngste Mensch, der den Mond betreten hat, sondern er war es auch, der jene großartige Mondprobe zur Erde mitgebracht hat, die wir heute im RiesKraterMuseum in Nördlingen bestaunen können.

Anlässlich des Jubiläums "50 Jahre Mondlandung" fand bereits am 1. Juni 2019 im Deutschen Museum in München der "Moon Talk" statt, zu dem neben dem Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder auch der Astronaut Professor Ulrich Walter, der Generaldirektor des Deutschen Museums Prof. Wolfgang Heckl als Gastgeber auch der Apollo-Astronaut Charlie Duke (Apollo 16-Mission) gekommen waren.

Am Rande dieser Veranstaltung hatte unser erster Vereinsvorsitzender Dr. Oliver Sachs Gelegenheit dazu, unser Projekt "Wir holen Bayerns neuesten Meteoriten ins RiesKraterMuseum!" Charlie Duke persönlich vorzustellen.
Der Apollo-Astronaut war von dem Originalstück sichtlich beeindruckt. "Wir beide waren zur gleichen Zeit im Weltall unterwegs!", so Duke.
Von der Idee, diesen einmaligen Meteoriten mit seiner faszinierenden Geschichte ins Museum zu holen und so der Öffentlichkeit, kommenden Generationen und somit auch möglichen zukünftigen Weltraumfahrern näher zu bringen, fand er super. Für den Erfolg unseres Projektes drücke er uns fest die Daumen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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