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  FREUNDE DES RIESKRATERMUSEUMS e. V. 

 
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Freunde des Rieskratermuseums

Der nächste Vortrag im RiesKraterMuseum

Donnerstag, 22.11.2018 - 19.00 Uhr
Prof. Harald Hiesinger: Mondmissionen – Historie, Gegenwart und Zukunft

Der Mond ist einer der fundamental wichtigsten Körper für unser Verständnis des gesamten Sonnensystems. Auch ist er bisher der einzige Körper dessen Oberfläche durch Astronauten im Rahmen des Apollo Programms erkundet wurde. Prof. Harald Hiesinger (Geologe, Universität Münster) erklärt, warum der Mond einer der fundamental wichtigsten Körper für unser Verständnis des Sonnensystems ist.  In der jüngsten Vergangenheit wurde der Mond von zahlreichen internationalen Missionen besucht und derzeit kreist eine amerikanische Raumsonde um den Mond, die seine Oberfläche mit extrem hoher Auflösung fotografiert. Und für die nächsten Jahre sind gleich mehrere internationale Missionen zum Mond geplant. Der Vortrag wird einige wichtige Erkenntnisse der vergangenen Untersuchungen/Missionen präsentieren und einen Ausblick auf die anstehenden Missionen zum Mond geben.

 Bild: allesmuenster.de


Bilder: Deutsches Museum München

 

Massiver Meteoriten-Einschlagskrater entdeckt
Kilometerbreiter Eisenmeteorit unter Grönlands Eis mit Hilfe von AWI-Forschungsflugzeug Polar 6 nachgewiesen

Ein internationales Forscherteam hat einen 31 Kilometer breiten Meteoriten-Einschlagkrater entdeckt, der im nördlichen Grönland unter dem Eisschild verborgen ist. Dies ist der erste Fund eines Kraters unter einem der kontinentalen Eisschilde auf der Erde. Die Ergebnisse erscheinen jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Science Advances.

Der Krater hat einen Durchmesser von mehr als 31 Kilometern und entspricht somit einer Fläche größer als Paris. Er zählt damit zu den 25 größten Einschlagskratern der Erde. Er ist entstanden, als ein kilometerbreiter Eisenmeteorit in Nordgrönland einschlug, ist aber derzeit unter einem Kilometer dicken Eispanzer verborgen. Die Vereisung Grönlands begann vor drei Millionen Jahren. „Der Krater ist außergewöhnlich gut erhalten. Das ist überraschend, denn fließendes Gletschereis ist ein unglaublich effizientes Erosionsmittel, das Spuren des Einschlags schnell entfernt hätte. Dies bedeutet, dass der Krater aus geologischer Sicht recht jung sein könnte; es war allerdings bisher nicht möglich, ihn direkt zu datieren. Möglicherweise entstand er sogar erst vor 12.000 Jahren, also gegen Ende der letzten Kaltzeit”, sagt der Leitautor der Studie, Professor Kurt H. Kjær vom Centre for GeoGenetics am Naturkundemuseum von Dänemark.

Der Krater wurde erstmals im Juli 2015 entdeckt, als die Forscher eine neue topographische Karte unter dem grönländischen Eisschild untersuchten. Sie bemerkten unter dem Hiawatha-Gletscher am äußersten Rand der Eisdecke in Nordgrönland eine enorme - aber trotzdem bisher unentdeckte - kreisförmige Vertiefung. „Wir wussten sofort, dass dies etwas Besonderes war, aber gleichzeitig war klar, dass es schwierig sein wird, den Ursprung dieser Depression zu bestätigen", sagt Kjær.

Im Innenhof seines Arbeitsplatzes, des Geologischen Museums in Kopenhagen, liegt als Ausstellungsstück ein 20 Tonnen schwerer Eisenmeteorit, der sprichwörtlich Stein des Anstoßes für die Überlegungen der Forscher war, bei der Depression nach Spuren eines Meteoriteneinschlags zu suchen. „Der Rückschluss war naheliegend, dass die Depression ein zuvor nicht beschriebener Meteoritenkrater sein könnte - aber uns fehlten anfangs die Beweise", erinnert sich Professor Nicolaj K. Larsen von der Universität Aarhus und Mitautor der Publikation.

Messungen mit dem Forschungsflugzeug Polar 6 des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) konnten die Vermutungen die Forscher bekräftigen, dass die riesige Depression ein Meteoritenkrater ist. Die Polar 6 flog im Mai 2016 über den Hiawatha-Gletscher, um den Krater und das darüber liegende Eis mit einem neuen leistungsstarken Eisradar zu kartieren. Frühere Radarmessungen des Hiawatha-Gletschers waren Teil eines Langzeitprogramms der NASA, um Änderungen in der Eisbedeckung Grönlands zu kartieren.

Um die Hypothese des Meteoriteneinschlags zu testen, benötigten die Wissenschaftler eine gezielte und dichtere Radaruntersuchung.

„Das neue Radarsystem der AWI-Forschungsflugzeuge war genau die Art von Instrument, die wir für die Messungen brauchten“, sagt Prof. Olaf Eisen, Glaziologe am Alfred-Wegener-Institut, der ebenfalls an der Studie beteiligt ist. „Das an der Universität Kansas für uns maßgeschneiderte Radarsystem der nächsten Generation übertraf alle Erwartungen und bildete die Struktur mit einer beispiellosen Auflösung und Detailschärfe ab: Ein deutlich kreisrunder Rand, eine zentrale Erhebung, darüber sowohl gestörte als auch ungestörte Eisschichten und basale Trümmer. Alles, was einen Meteoriteneinschlag auszeichnet, ist da“, berichtet Olaf Eisen begeistert.

In den Sommern 2016 und 2017 kehrte das Forschungsteam auf den grönländischen Eisschild zurück, um tektonische Strukturen im Gestein am Fuß des Gletschers zu kartieren und Proben von Sedimenten zu sammeln, die durch einen Schmelzwasserkanal aus der Senke herausgespült wurden. „Ein Teil des aus dem Krater gespülten Quarzsandes hatte eben jene Deformationsmerkmale, die auf einen gewaltsamen Aufprall hindeuten. Dies ist ein schlüssiger Beweis dafür, dass die Depression unter dem Hiawatha-Gletscher ein Meteoritenkrater ist", sagt Larsen.

Die Folgen der Auswirkungen auf das Klima und das Leben der Erde

Frühere Studien haben gezeigt, dass große Meteoriteneinschläge das Klima der Erde nachhaltig beeinflussen können - mit gravierenden Folgen für das Leben auf dem Planeten. Daher wollen die Wissenschaftler jetzt weiter untersuchen, wann und wie dieser Meteoriteneinschlag am Hiawatha-Gletscher den Planeten beeinflusst hat. „Der nächste Schritt der Untersuchungen wird darin bestehen, den Einschlag zuverlässig zu datieren. Dies ist eine Herausforderung, da wir wohl versuchen müssen, an Material am Boden der Struktur heranzukommen. Dies ist jedoch entscheidend, wenn wir verstehen wollen, wie sich der Einschlag auf das Leben auf der Erde auswirkte“, schließt Erstautor Kjær.

Originalpublikation
Kurt H. Kjær, Nicolaj K. Larsen, Tobias Binder, Anders A. Bjørk, Olaf Eisen, Mark A. Fahnestock, Svend Funder, Adam A. Garde, Henning Haack, Veit Helm, Michael Houmark-Nielsen, Kristian K. Kjeldsen, Shfaqat A. Khan, Horst Machguth, Iain McDonald, Mathieu Morlighem, Jérémie Mouginot, John D. Paden, Tod E. Waight, Christian Weikusat, Eske Willerslev, Joseph A. MacGregor: A large impact crater beneath Hiawatha Glacier in northwest Greenland. Science Advances 2018. DOI: 10.1126/sciadv.aar8173

Quelle: Afred-Wegener-Institut

Eisradarmessungen über dem Hiawatha-Gletscher mit der Polar 6 des Alfred-Wegener-Instituts. DieRadardaten beinhalten sowohl die Topograhie des Kraters unter dem Eispanzer, als auch die Struktur des Eises selber. Diese Untersuchung zeigte, dass die Schichtung des Eises älter als 11.700 Jahre heftig gestört ist. (Grafik: Natural History Museum of Denmark)
Quelle: Bild: Afred-Wegener-Institut

 
Kinotipp

Bild: www.universalpictures.at/aufbruchzummond

Sternenstunde der Menschheitsgeschichte
Am 08. November startete der Kinofilm „Aufbruch zum Mond“. Darin wird die Geschichte von Neil Armstrong (Ryan Gosling) erzählt. Anfang der 60er Jahre arbeitet er als Testpilot. Um den Tod seiner Tochter zu verarbeiten, wechselt er Wohnort und Beruf und beginnt eine Ausbildung zum Astronauten in Houston. 1969 fliegt er mit Buzz Aldrin und Mike Collins mit der Apollo-11-Mission zum Mond.
Als erster Mensch betritt er am 21. Juli 1969 den Boden des Mondes.
Der Film erzählt von den ungeheuren Strapazen, die die Crew auf sich nehmen musste, um bis zu diesem Punkt zu kommen. Nicht zuletzt entkam Armstrong beim Training der Mondlandung nur knapp dem Tod.
Neil Armstrong starb am 25. August 2012 im Alter von 82 Jahren. Der erste Schritt eines Menschen auf dem Mond jährt sich 2019 zum 50gsten Mal.

Das Drehbuch zu AUFBRUCH ZUM MOND basiert auf der offiziellen Biografie von Historiker James R. Hansen. Dieses „herausragende, makellos recherchierte Glanzstück” (London Times) avancierte zu einem New-York-Times-Bestseller.

 

Stubenberg-Meteorit soll ins Rieskratermuseum kommen

Die „Freunde des Rieskrater-Museums e.V.“ möchten einen einmaligen Fund für das Rieskrater-Museum sichern und ankaufen.   

Am 6. März 2016 fiel in der Nähe von Straubing ein „Stern vom Himmel“. Mehrere Augenzeugen beobachteten den Vorgang und alarmierten die Polizei. Sie berichteten von einer Art Feuerkugel, die den Nachthimmel über Niederbayern erhellte. Nach intensiver Suche wurde der Stein in einem Waldstück bei Stubenberg gefunden. 4,5 Milliarden Jahre war er durchs Weltall gereist. Ein 1,3 kg schweres Überbleibsel aus der Anfangszeit unseres Sonnensystems fiel in den Niederbayerischen Waldboden. Dr. Oliver Sachs, Vorsitzender des Vereins „Freunde des Rieskrater-Museums e. V.“ möchte diesen einmaligen Fund für das Rieskrater-Museum sichern und ankaufen. Im Rieskrater-Museum ist bereits der Meteorit „Neuschwanstein“ seit einigen Jahren ausgestellt. Von den beobachteten und gefundenen sieben Meteoriten, die in den letzten 233 Jahren zur Erde fielen, sind lediglich drei noch unversehrt erhalten, betont Dr. Oliver Sachs und mit „Neuschwanstein“ ist bereits einer davon im Rieskrater-Museum zu sehen.

Der Meteorit „Stubenberg“ wurde zwischenzeitlich eingehend wissenschaftlich untersucht und war als Highlight verschiedener, zeitlich sehr befristeter Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Dieser einzigartige Meteorit könnte nun angekauft werden. Dies ist nur gemeinsam mit Unterstützung vieler Spender, Sponsoren und Wirtschaftsbetrieben möglich. Dr. Oliver Sachs verweist darauf, dass im Mai 2020 das Rieskrater-Museum sein 30-jähriges Jubiläum feiert. Zu diesem Anlass wäre es durchaus ein fantastischer Erfolg, den Meteoriten Stubenberg in Nördlingen dauerhaft zu präsentieren. Bei einem Vorgespräch präsentierte er Oberbürgermeister Faul einen detailgetreuen Musterstein, der von Größe und Gewicht dem Meteorit Stubenberg entspricht.

Quelle: Pressemeldung in donau-ries-aktuell.de

   

OB Hermann Faul und 1. Vorsitzender Dr. Oliver Sachs mit einem Model des Meteoriten (Bild: Rudi Scherer, Stadt Nördlingen)

Der Stubenberg Meteorit (Bild BR 1)

 

CittaSlowFestival in Nördlingen 17. - 19. August 2018

Unser Infostand am CittaSlowFestival

 

Vorträge 2018 im RiesKraterMuseum
Für das Jahr 2018 sind folgende Vortrge geplant:

 

26.07.2018, Donnerstag:

Michael Hurtig:
Moldavite und ihre Fundschichten in der Lausitz

27.09.2018, Donnerstag:

Prof. Kurt Heißig:
Auswirkungen des Ries-Impaktes und die Folgezeit

Der Vortrag fällt wegen Krankheit leider aus!

25.10.2018, Donnerstag:

Dr. Gerhard Schwehm:
Die Rosetta-Mission (Ziele – Ergebnisse)

22.11.2018, Donnerstag:

Prof. Harald Hiesinger::
Mondmissionen – Historie, Gegenwart und Zukunft

Die genauen Uhrzeiten werden noch bekanntgegeben.
 

Aktuelle Sonderausstellung RiesKraterMuseum
"Strahlenkegel – Signaturen der Katastrophe"

Strahlenkegel, eigentümliche feine Linienmuster auf kegelförmigen Gesteinsflächen, gelten als das einzige mit dem bloßen Auge sichtbare Erkennungszeichen eines Asteroideneinschlags.
Die Ausstellung gibt Einblicke in den aktuellen Kenntnisstand zu diesem noch immer nicht restlos verstandenen Phänomen und zeigt an zahlreichen Beispielen dessen Facettenreichtum und Ästhetik.
Anlaß für das Thema sind spektakuläre Neufunde im Ries, die hier erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
 

Die Ausstellung ist bis zum 10. März 2019 geöffnet.
 

 

Nachtrag zum Vortrag von Volker J. Sach

Über das Thema hat der Referent beim Verlag Dr. Friedrich Pfeil folgende Broschüre veröffentlicht:

SACH, Volker J. & Johannes Baier
Neue Untersuchungen an Strahlenkalken und Shatter-Cones in Sediment- und Kristallingesteinen (Ries-Impakt und Steinheim-Impakt, Deutschland)
2017. [Deutsch] - 36 Seiten, 7 Farbtafeln mit 42 Abbildungen, 9 Farbabbildungen, 3 Tabellen.
24,0 × 17,0 cm, geheftet.
ISBN: 978-3-89937-229-8

Verlag Dr. Friedrich Pfeil
Wolfratshauser Str. 27
81379 Munich – Germany
Tel.: +49 89 55 28 6000
Fax: +49 89 55 28 6004
E-Mail: info@pfeil-verlag.de
www.pfeil-verlag.de

Das Heft ist für 20.00 Euro erhältlich.

Weitere geologische Titel des Verlags gibt es hier ...

 

Der Meteoritenfall vom 6.3.2016 bei Stubenberg von Dieter Heinlein

Nach einer spektakulären Feuerkugel ereignete sich am 6. März 2016 ein Meteoritenfall bei Stubenberg in Bayern. Der Physiker und Astronom Heinlein berichtete über die spannende Jagd   nach diesem Steinmeteoriten.
In seinem unterhaltsamen Vortrag räumte er mit Irrtümern und Fehleinschätzungen auf, die es bzgl. Sternschnuppen, Feuerkugeln und Meteoriten gibt.
Weiterhin referierte er über berühmte Fälle, wie z. B. Neuschwanstein und Chelyabinsk.

Dieter Heinlein ist Technischer Leiter des Feuerkugelnetzes des DLR
(Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
,   Institut für Planetenforschung).
Seit 40 Jahren sammelt er Meteorite und ist auf diesem Gebiet auch als anerkannter Gutachter tätig.

Weitere Vorträge im RiesKraterMuseum finden Sie hier ...

Pavel Spurny (links) und Dieter Heinlein (rechts) mit der Hauptmasse des Stubenberg-Meteoriten

 

Literaturtipps zum Thema Mars

Mars: Der rote Planet zum Greifen nah

Wunderbare Wüstenwelt: Der rote Planet in all seiner Pracht.
Die erstaunlichen Entdeckungen der Raumsonden.
Faszinierender Bildband und systematischer Atlas des Mars.

Autor:  Giles Sparrow

Gebundene Ausgabe – 11. Juni 2015, Kosmos-Verlag, 39,99 €

EAN: 9783440146156

 

 

 

Mars Wie wir den Roten Planeten besiedelten

Top-Wissenschaftler der Weltraumforschung zeigen hier, unter welchen Bedingungen der Mars tatsächlich besiedelt werden könnte. Ein visionäres Buchkonzept mit sagenhaften Original-Bildern.

Autor: Leonard David

Gebundene Ausgabe – 15. Februar 2017, NG-Verlag, 35 €

ISBN-10: 3866906625

 

 

 

Der Mars: Ein Planet voller Rätsel - mit interaktiver DVD und 3D-Brille

Über 300 exklusive, teilweise unveröffentlichte Aufnahmen sowie zahlreiches Kartenmaterial
Inklusive interaktiver DVD mit Marsflugsimulation und 3D-Brille
In Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Autoren: Ralf Jaumann, Ulrich Köhler

Gebundene Ausgabe – 25. Oktober 2013, Fackelträger-Verlag, ab 23 €

ISBN-10: 3771645026

 

 

 

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